Zusammenleben von Mensch und Hund
Wir machen uns Sorgen, sind stolz und manchmal ärgerlich auf unsere Vierbeiner. Die Art und Weise, wie Missverständnisse ausgetragen und Hürden im gemeinsamen Leben überwunden werden, zeigt uns sehr viel über die Mensch-Hund-Beziehung.
Die jeweilige Erwartung an den Hund bestimmt die Kommunikation mit ihm. Wenn es nun zu Schwierigkeiten kommt, lassen sich diese nicht einfach durch die Arbeit am Hund verändern.
LERNEN MITTELS SOZIALER INTERAKTION
Hunde lernen durch Erfahrungen, die sie machen dürfen. Was einem Hund wichtig ist, verstärkt ihn.
Die Tierpsychologie arbeitet gezielt daran, die Ursachen problematischen Verhaltens zu ergründen und dessen Stimmung, Befindlichkeit und Stressbelastung zu bestimmen, um innere Spannungen abzubauen. Um eine nachhaltig und positive Veränderung zu erreichen, werden das Wesen Deines Hundes sowie Eure gemeinsame Geschichte immer berücksichtigt.
Hunde kennen ihre Menschen in- und auswendig. Wenn sich einer in der Beziehung verändert, verändert sich der andere mit.
Beim Umgang mit ängstlichen Hunden ist eine emotional stabile Basis in der Mensch-Hund-Beziehung und eine Auswahl von Lerntechniken besonders wichtig, damit das Tier gemeinsam mit seinem Menschen angstauslösende Situationen bewältigen kann. Der Mensch unterstützt seinen Hund sozial und bietet ihm Schutz. "Ich bin jetzt da und du bist nicht allein." Durch eine verlässliche Struktur können sich Hunde besser auf Neues einlassen.
Hunde haben menschenähnliche Kommunikationsfähigkeiten und können menschliche Emotionen lesen - "emotionale Ansteckung".
Oft werden Halter*innen von der Angst ihres Hundes verunsichert. Der Hund nimmt diese Emotionen über die Stimmungsübertragung und die Körpersprache seines Sozialpartners wahr und kann sich dadurch in seiner Angst bestätigt oder nicht verstanden fühlen.
Veränderungen beginnen im Inneren und sind keine Technik.
Wie ein Mensch braucht der Hund einen Grund sich zu verändern. Wir können beginnen unserem Hund zu ermöglichen, Ruhe als erfolgreiche und Unruhe als erfolglose Strategie wahrzunehmen.
Wenn sich der Hund in wichtigen Situationen nicht veranlasst sieht seinen Menschen zu fragen und sich an ihm zu orientieren; sinkt Eure Einflussnahme.
INDIVIDUELLE UNTERSTÜTZUNG
Damit Du und Dein vierbeiniger Begleiter gemeinsam die Anforderungen ausgewogen gestalten könnt, bin ich an Eurer Seite.
Jedem Mensch-Hund-Team steht ein individueller Weg zu seinem eigenen Ziel zu. Egal welche Herausforderungen Du mit Deinem Hund erlebst, ich unterstütze Euch, im Austausch mit Deiner/Deinem Trainer*in oder Verhaltensberater*in, ganzheitlich dabei Euer Zusammenleben harmonisch zu gestalten.
Durch meine tierpsychologische Ausbildung, Erfahrung und meinen einfühlsamen Umgang mit Hunden und Menschen habe ich ein geschultes Auge für unterschiedliche Verhaltensweisen. Meine Arbeit ergänzt sich mit der Hundeschule und bietet parallel eine wertvolle Begleitung.
ANGEBOT FÜR DICH UND DEINE VIERBEINER
Im echten Leben gehen viele Faktoren Hand in Hand. Wenn Du den Wunsch hast begleite ich Dich und Deinen Hund dabei und wir beginnen einen Weg für ein verlässliches, vertrauensvolles Miteinander.
Bei plötzlichen Verhaltensveränderungen sollte der erste Weg immer zu einem Tierarzt führen.
ANAMNESE
GESPRÄCH
Im Rahmen eines ausführlichen Gespräches möchte ich sehr gern etwas über Euch erfahren.
TELEFONISCHE BERATUNG
Individuelle Unterstützung:
Durch gegenseitigen Austausch, Motivation & Inspiration für mehr Verständnis zwischen Mensch und Tier.
BETREUUNG BEI VERLUST
Wenn Du jemanden verlierst, der Dir wirklich nahestand kann sich das wie das Ende der Welt anfühlen.
Ich biete Dir Betreuung und empathisches Zuhören bei der persönlichen Bewältigung eines Verlustes an, denn die Trauer tut sehr weh und führt uns vor Augen, wie wichtig ein geliebtes Tier für unser Leben war und immer noch ist.
SCHRIFTLICHE NACHBEREITUNG
Auf Wunsch fasse ich für Dich Informationen und Überlegungen schriftlich zusammen.
Angststörungen
Quelle: aus Black Dog von Dr. Sandra Foltin
Zu den häufigsten Angststörungen bei Hunden gehören Trennungsangst, soziale Ängste und Geräuscheangst. Auch wenn jede dieser Störungen anders ist, gehen sie alle mit Einschränkungen des Wohlbefindens und Funktionsstörungen einher. Die Anfälligkeit für Angststörungen hängt von der genetischen Veranlagung, Umweltfaktoren sowie frühen Lebenserfahrungen ab und beeinträchtigen die Lebensqualität sehr.
Stress kann Ängste verstärken
Angst führt zu einem erhöhten Stressniveau, das durch Kortisol gemessen werden kann. So steigt beispielsweise der Kortisolspiegel von Hunden mit Sturmphobie bei Gewitter um mehr als das Doppelte an.
Angst ist ein unbestimmtes Gefühl der Beklemmung, ausgehend von wenig spezifizierbaren Einflüssen, die als potenziell bedrohlich wahrgenommen werden. Bei einer generalisierten Angststörung zeigt der Hund konstante Anzeichen von Angst, Furcht und Stress (u.a. Zittern, Hypervigilanz, Hecheln).
Furcht hingegen wird durch konkrete Reize, Objekte oder Situationen ausgelöst.
NEUE WEGE GEMEINSAM GEHEN
mit Vertrauen, Verständnis und Klarheit
''Einige Menschen sprechen mit Tieren. Aber nicht viele hören ihnen zu.'' A. A. Milne
Ich unterstütze Euch dabei, in der Verhaltensarbeit neue Wege zu finden, um Motivation und Emotionen besser zu verstehen – und so zu lernen, Stresssituationen auf eine andere Weise zu bewältigen.














